Orte
Von der Dorfkirche bis zum Dom
Trauungen im Regensburger und im Altenberger Dom, eine historische Orgel in Kiedrich, dazu Dorfkirchen und Stadtkirchen — barock bis modern, fein bis bombastisch.
Über mich
Zwei Wörter, die selten zusammen vorkommen. Am Spieltisch ist es dieselbe Frage: Was trägt in diesem Raum, vor diesen Menschen, an diesem Tag?
Lukas Höver ist ein Urgewächs aus Quadrath-Ichendorf.
Was mich antreibt
Die Orgel hat ein Imageproblem. Sie gilt als feierlich, ein bisschen schwer, ein bisschen von gestern. Dabei ist sie das vielseitigste Instrument, das je gebaut wurde — ein ganzes Orchester unter zwei Händen und zwei Füßen. Man muss ihr nur andere Töne geben.
Wenn ein Paar sich sein Lied wünscht und ich merke, dass es dafür keine Noten gibt, setze ich mich hin und schreibe sie. Das ist der Teil der Arbeit, den niemand sieht — und der Teil, der den Unterschied macht, wenn die Kirchentür aufgeht.
Werdegang
Mit sechs Jahren
Klavierunterricht ab sechs, wenig später kam die Orgel dazu. Schon als Schüler habe ich in der Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft Gottesdienste begleitet — und seitdem nicht mehr aufgehört.
Ausbildung
Ich studiere an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Literaturspiel, Liturgik, Improvisation — die Grundlage dafür, dass ein Popsong auf der Orgel nicht nach Klavier mit Hall klingt, sondern nach Orgel.
Seit Juni 2026
Hauptamtlich in der Begegnungsgemeinde Köln: Chorleitung, Sonntage, Trauungen, Trauerfeiern, Festgottesdienste, Jubiläen — der ganze Kirchenjahreskreis, Woche für Woche.
Orte und eigene Musik
Orte
Trauungen im Regensburger und im Altenberger Dom, eine historische Orgel in Kiedrich, dazu Dorfkirchen und Stadtkirchen — barock bis modern, fein bis bombastisch.
Eigene Musik
Mehr als dreißig eigene Stücke, fast alle für Klavier: ruhig, melodisch, näher an Ludovico Einaudi als an der Orgelliteratur. Das bekannteste Album heißt „Future" und erschien im November 2024.
Presse
Kölner Stadt-Anzeiger
Lukas Höver ist ein Urgewächs aus Quadrath-Ichendorf.
Irmtraud Wendland, KulturWerk
Ein Abend mit ausschließlich eigenen Kompositionen, gespielt ohne Noten — Stücke aus „Future“ und dem neuen Album „Summer & Winter“. Nach dem Erfolg des ersten Auftritts lud der Verein ein zweites Mal ein.
Radio Erft
Popsongs auf der Orgel — welche Klassiker immer wieder gewünscht werden, und was der Beruf tatsächlich bedeutet.
Welle Rhein Erft
Ein Porträt im Bürgerfunk über eigene Kompositionen, das Album „Future“ und die Frage, warum ein klassisch ausgebildeter Organist Popsongs spielt. Ausgestrahlt wurde der Beitrag von der Welle Rhein Erft; NRWision ist die Plattform, auf der er abrufbar bleibt.
Schwarzwälder Bote
Erst nach zwei Zugaben ließ das Publikum den jungen Pianisten ziehen.
Schwarzwälder Bote
Bericht über ein Gastspiel mit ausschließlich eigenen Kompositionen, darunter Stücke aus dem Album „Future". Knapp fünfzig Zuhörerinnen und Zuhörer, stehende Ovationen.
Gemeindebriefe
Vom Antritt als Kirchenmusiker über den ersten großen Klavierabend bis zum Wechsel nach Köln-Weidenpesch — die Gemeindebriefe zeichnen den Weg nach.